SAITO Procharger XL

On 26. Februar 2012 by Rico

Das Überwintern der alten Schlachtschiffe wird immer wieder heiß diskutiert. Lange Standzeiten und niedrige Temperaturen machen dem Material und dem Fahrer zu schaffen. Frostschutz, Reifen und viele andere Themen müssen Beachtung finden, sollen aber nicht gegenstand dieses Posts sein.

Die Batterie moderner Fahrzeuge würde mit all ihren Verbrauchern sicher schnell das zeitliche segnen. Glücklicher Weise haben die betagten Vehicel kaum elektrische Verbraucher, die nach Ausschalten der Zündung aktiv sind. Nur hier und da ein nachgerüsteter Verstärker für moderne Musikanlagen. Trotz allem verbraucht der Langsteher im Frühling für den ersten Start oftmals eine ordentliche portion Energie und die kommt aus der Batterie – sofern noch genug Saft da ist.

Ich habe mich daher für den Kauf eines SAITO Procharger entschieden. Preislich beginnt die kleine Version des eigenfabrikates der Firma Louis bei knapp 50,- Euro und lädt mit maximal 1A. Angeschlossen an die Batterie riss das Gerät aber alsbald die Hufe in die Höhe, warum konnte mir auch der Verkäufer nicht erklären und so fiel dann schlußendlich die Entscheidung auf die XL Version. Für etwa 100,- Euro gibt es hier ein vollautomatisches Ladegerät mit Überwinterungsfunktion. Das Gerät lädt mit einem maximalen Ladestrom von 4A und pflegt die Batterie nach eigenem Ermessen. Es kann also den ganzen Winter über am Fahrzeug angeschlossen bleiben und schaltet sich nur von Zeit zu Zeit an um eine Entladung und Beladung durchzuführen. Dazu muss man sich keine Sorgen um einen dauerhaften Stromverbraucher machen, da sich das Ladegerät nur gelegentlich zuschaltet, wenn es im Pflegemodus arbeitet. Die Stromrechnung fällt also auch moderat aus. Der Status kann dabei über ein LCD Display jederzeit abgefragt werden. Erleichtert wird das Anschließen durch zwei Ringkabelschuhe, die dauerhaft im Fahrzeug verbleiben können, auch wenn das Gerät nicht angeschlossen ist. So kann man das Ladegeärt also blitzschnell per „Plug&Play“ an- und abstecken.

Fazit: Die Investition von ca. 100,- Euro erleichtert das Leben im Winter ungemein. Ein frühzeitiges Ableben der Batterie und damit verbundene Folgekosten sind fast ausgeschlossen. Wenn das alte Schlachtschiff im Frühling also nicht in die Gänge kommt liegt es zumindest nicht am Strom, soviel ist sicher.

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